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Das Thermometerhuhn (Leipoa
ocellata) bebrütet seine Eier
nicht direkt. Vielmehr legen sie diese
in großen Bergen aus Reisig, Blättern
und Rinde ab. Diese Brutplätze können
bis 1,50 Meter hoch und 4,50 Meter breit
werden. Beim Verrotten des Komposts entsteht
Wärme, die die Eier ausbrütet.
Die Eltern bleiben während der Brutzeit
in der Nähe und prüfen in Abständen
die Temperatur. Je nach Höhe entfernen
sie Pflanzenmaterial oder legen welches
dazu. Die Jungen sind Nestflüchter
und graben sich nach dem Schlüpfen
ins Freie. Die beiden Adulte bleiben mehrere
Jahre zusammen. Meist kommen sie aber
nur während der Brutzeit zusammen.
Thermometerhühner ernähren sich
von Knospen, Samen und Früchten.
Kleine Insekten stehen ebenfalls auf ihrem
Speiseplan.
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