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Der Rosaflamingo (Phoenicopterus
ruber) ist das größte
Exemplar aus der Familie der Flamingos.
Seine außergewöhnlich langen
Beine erlauben es ihm, selbst in tieferen
Gewässern nach Futter zu suchen.
Dafür legen sie oft mehrere hundert
Kilometer zurück. Der Rosaflamingo
ist meist rosa, wobei die Unterart der
Neuen Welt deutlich dunkler sind als ihre
Verwandten in der Alten Welt. Sein schlanker
Körper und der lange, biegsame Hals
sind charakteristisch für die Flamingos.
Der Schnabel ist stumpf und gebogen. Zum
Fressen wirbeln sie mit den Füßen
Schlamm im Wasser auf. Sie haben den Kopf
ganz unter Wasser und sieben kleine Wasserpflanzen
und winzige Tierchen heraus, indem sie
das Wasser mit der Zunge seitlich aus
dem Schnabel pressen. Die Nester sind
kegelförmig aus Schlamm gebaut. Beide
Eltern bebrüten ein Ei. Wenn die
Küken laufen können, finden
sie sich in „Krippen“ zusammen
und werden von einigen Adulten bewacht.
Die Flamingos leben in großen Kolonien
zusammen von bis zu 200000 monogamen Paaren.
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