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Die Fortpflanzung
geschieht ausschließlich durch Eiablage.
Dabei unternehmen beide Adulte große
Anstrengungen, um ihre Brut vor Fressfeinden
zu schützen. Dies beginnt nicht selten
bereits bei der Auswahl des Brutplatzes
sowie dem Nestbau. Trotz intensiver Pflege
des Geleges und dem Schutz der Embryonen
durch die kalkhaltige Eierschale, sind
die meisten Jungvögel nach dem Schlüpfen
wenig entwickelt. Sie kommen häufig
völlig nackt und blind auf die Welt.
Um ihre Körpertemperatur aufrecht
erhalten zu können, bedürfen
sie der Wärme der Adulten, meist
die des Weibchens, während das Männchen
Nahrung heranschafft. Vögel, die
dieses Entwicklungsstadium nach dem Schlüpfen
aufweisen, bezeichnet man als Nesthocker.
Im Gegensatz zu den Nesthockern kommen
Nestflüchter wie die Stockenten mit
Federkleid und sehend auf die Welt. Bereits
wenige Stunden nach der Geburt sind sie
selbstständig. Die Anzahl der Eiablagen
variiert in der Vogelwelt von einmal in
zwei Jahren bis mehrmals in einer Jahreszeit.
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