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Robben, Seelöwen und Walrosse gehören zu der Gruppe der Wasserraubtiere. Sie kommen weltweit vor allem in den gemäßigten und polaren Meeren vor. Dank kräftiger Flossen und einem stromlinienförmigen Körper können sie bis zu 100 Meter tief tauchen.
CultVision

Typisch für das Aussehen der meisten Wasserraubtiere ist das kurze Gesicht, der dicke Hals und der biegsame Körper. Unter der Haut ist eine dicke Fettschicht angelagert, die die Organe schützt und als Energiereserve und Auftrieb dient. Bis auf das haarlose Walross sind alle Arten behaart. Weiterhin besitzen die meisten Arten ein ausgezeichnetes Gehör, große Augen und Tasthaare. Ohren und Nasenlöcher können unter Wasser verschlossen werden. Männchen sind den Weibchen bezüglich Masse und Gewicht meist weit überlegen. Wasserraubtiere leben nicht ausschließlich im Wasser, sie bevorzugen zum Beispiel für die Geburt der Jungen einen Platz am Strand. Dieser wird zuvor von den Männchen in teilweise heftigen Kämpfen mit Rivalen reserviert. Um überschüssige Wärme abzugeben wedeln einige Arten mit den Flossen oder gehen ins Wasser. Blutgefäße können bei manchen Arten zusammengezogen oder erweitert werden um Wärmeverlust zu vermindern oder Wärme aufzunehmen. Unter Wasser kommunizieren Wassserraubtiere durch Töne. Sie sind schnelle Schwimmer und vollführen im Wasser gern anmutige Bewegungen.

   Stand: 20.05.2007 Seitenanfang