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Sirenen, auch Seekühe genannt, sind große, träge Säugetiere, die im Meer leben. Sie kommen zum Atmen an die Oberfläche und können bis zu 20 Minuten lang tauchen, um auf Nahrungssuche zu gehen.
CultVision

Der massige Körper ist stromlinienförmig. Zum Antrieb im Wasser benutzen sie die paddelförmigen Vordergliedmaßen und den flachen Schwanz. Sie besitzen ein relativ kleines Gehirn. Ihre Haut ist relativ dick und die Knochen schwer, womit sie den Auftrieb ausgleichen können, der durch die Verdauungsgase entsteht. Die Nasenlöcher werden unter Wasser verschlossen. Sie ernähren sich rein pflanzlich. Sie pflücken Meerespflanzen mit ihrer großen Oberlippe und zerkleinern sie zwischen Hornplatten im Gaumenbereich oder auf dem Unterkiefer. Nur alle zwei Jahre wird ein Kalb geboren. Ihr größter Feind ist der Mensch, der ihren Bestand stark dezimiert hat, um Fleisch, Haut und Öl ihres Körpers zu nutzen. Fischernetze, die Verschmutzung der Küstengewässer und Bootsschrauben bedrohen ebenfalls das Leben der Tiere.

   Stand: 20.05.2007 Seitenanfang