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Größe und Gewicht variieren von weniger als 50 g bis zu 200 kg. An Fingern und Zehen wachsen meist flache Nägel und nur bei wenigen Arten Krallen. Der Daumen ist für besseres Greifvermögen von den übrigen Fingern getrennt. Bis auf die Menschenaffen besitzen alle Arten einen Schwanz, der bei manchen Tieren auch als „fünftes Bein“ dient. Im Verhältnis zur Körpergröße ist das Gehirn sehr groß, was ihre hohe Intelligenz erklärt. Besonders die Großhirnhälften für die Verarbeitung sensorischer Informationen sind sehr ausgeprägt, ebenso wie das Sehvermögen. So können Schimpansen zum Beispiel Werkzeug zur Beschaffung von Nahrung benutzen. Nur wenige Primaten sind Einzelgänger, meist bilden sie soziale Gruppen, die sich manchmal noch in Untergruppen aufteilen. Auch gibt es einige Arten die monogam als Paar zusammenleben. Größere Primaten ernähren sich meist von Früchten und Blättern und haben komplexe Mägen, kleinere fressen oft Insekten und haben eine höhere Stoffwechselrate. Manche Arten jagen Wirbeltiere. Durch Lebensraumverlust und durch Nutzung zu Forschungszwecken sind viele Arten gefährdet.
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