Home Kontakt Suche Impressum
Lebensräume
Vögel Reptilien Fische
 
Allgemein
Beuteltiere
Fledertiere
Fleischfresser
Huftiere
Insektenfresser
Kaninchen | Hasen
Kloakentiere
 
Hörnchenverwandte
Nebengelenktiere
Primaten
Röhrenzahntiere
Rüsselspringer
Rüsseltiere
Schlieftiere
Schuppentiere
Sirenen
Spitzhörnchen
Waltiere
Wasserraubtiere
 
Einleitung    Seite empfehlen   
 
Bei den Nagetieren handelt es sich um eine sehr anpassungsfähige Gruppe. Mehr als ein Drittel aller Säugetierarten sind Nagetiere. Sie sind weltweit in den unterschiedlichsten Lebens- räumen zu finden und neben den Boden- bewohnern gibt es auch einige Baumbewohner und    teilweise    im   Wasser   oder   unterirdisch
 
CultVision
 
 
lebende Arten. Charakteristisch sind der lange Schwanz, die Fortbewegung auf allen Vieren, Krallen an den Füßen sowie spezielle Nagezähne.
 
 

Der Körperbau ist bei den meisten Arten relativ ähnlich. Ihr Körper ist kompakt, sie besitzen Tasthaare und der Schwanz ist meist lang. Er kann als Antrieb beim Schwimmen benutzt werden, als Greifschwanz beim Klettern helfen oder wie bei Echsen teilweise abgeworfen werden, falls sie gefangen wurden. Gehör und Geruchssinn sind bei den meisten Arten gut ausgebildet. Die Kaumuskeln sind meist vergrößert und ermöglichen vielseitige Kaubewegungen. Die vier Schneidezähne werden durch Abnutzung geschärft. Nachtaktive Arten haben vergrößerte Augen. Kommunikation kann durch das Absondern von Duftstoffen oder durch vielfältige Lautäußerungen erfolgen. Nagetiere bilden bis auf wenige Ausnahmen meist große Gemeinschaften. Der Ernährung dienen vor allem Blätter, Wurzeln, Früchte und Samen, aber es gibt auch Arten die sich von Schnecken, Muscheln, Ameisen oder Essensresten ernähren. Manche fressen auch noch nicht vollständig verdaute Nahrung nach dem Ausscheiden ein zweites Mal. Dadurch wird die Nahrung sehr effizient verarbeitet und es werden nur trockene Kügelchen ausgeschieden. Nagetiere sind im Allgemeinen sehr gebärfreudig, besonders fruchtbar sind Ratten und Mäuse, wenige Arten werfen aber auch nur einmal jährlich. Der gesamte Fortpflanzungsprozeß wird von stark riechenden Drüsensekreten gesteuert, die zum Beispiel im Kot der Mutter dafür sorgen, dass die Jungen nicht von ihr getrennt werden.

   Stand: 12.09.2007 Seitenanfang