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Der Körperbau ist bei den meisten Arten relativ ähnlich. Ihr Körper ist kompakt, sie besitzen Tasthaare und der Schwanz ist meist lang. Er kann als Antrieb beim Schwimmen benutzt werden, als Greifschwanz beim Klettern helfen oder wie bei Echsen teilweise abgeworfen werden, falls sie gefangen wurden. Gehör und Geruchssinn sind bei den meisten Arten gut ausgebildet. Die Kaumuskeln sind meist vergrößert und ermöglichen vielseitige Kaubewegungen. Die vier Schneidezähne werden durch Abnutzung geschärft. Nachtaktive Arten haben vergrößerte Augen. Kommunikation kann durch das Absondern von Duftstoffen oder durch vielfältige Lautäußerungen erfolgen. Nagetiere bilden bis auf wenige Ausnahmen meist große Gemeinschaften. Der Ernährung dienen vor allem Blätter, Wurzeln, Früchte und Samen, aber es gibt auch Arten die sich von Schnecken, Muscheln, Ameisen oder Essensresten ernähren. Manche fressen auch noch nicht vollständig verdaute Nahrung nach dem Ausscheiden ein zweites Mal. Dadurch wird die Nahrung sehr effizient verarbeitet und es werden nur trockene Kügelchen ausgeschieden. Nagetiere sind im Allgemeinen sehr gebärfreudig, besonders fruchtbar sind Ratten und Mäuse, wenige Arten werfen aber auch nur einmal jährlich. Der gesamte Fortpflanzungsprozeß wird von stark riechenden Drüsensekreten gesteuert, die zum Beispiel im Kot der Mutter dafür sorgen, dass die Jungen nicht von ihr getrennt werden.
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