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Diese mittelgroßen bis kleinen Tiere kommen weltweit in arktischen bis tropischen Lebensräumen vor. Sie werden viel gejagt, vom Menschen ebenso wie von Fleischfressern und Vögeln. Sie ähneln Nagetieren, jedoch gibt es einige Merkmale, zum Beispiel ein zweiter Satz Schneidezähne hinter der oberen Zahnreihe, die nur für Kaninchen und Hasen typisch sind.
CultVision

Der Körper der Kaninchen und Hasen ist an die Notwendigkeit schnell Feinden entkommen zu können angepasst. Die großen Ohren mit einem ausgezeichneten Gehör und Augen mit einem Sichtfeld von fast 360° lassen sie früh auf Gefahren aufmerksam werden. Mit den langen Hinterbeinen erreichen sie Geschwindigkeiten von über 50 km/h. Der Schwanz ist üblicherweise kurz und kugelig. Die Pfoten sind dicht behaart und sogar auf den Sohlen finden sich für besseren Halt beim Flüchten Haare. Pfeifhasen ähneln in ihrem Aussehen eher Mäusen und verstecken sich bei Gefahr gerne in Höhlen oder Spalten. Weitere typische Merkmale sind kurze, rundliche Ohren, schlitzförmige Nasenlöcher sowie das Fehlen eines sichtbaren Schwanzes. Kaninchen und Hasen vermehren sich rasant, sodass ihre Population trotz vieler Feinde kaum gefährdet ist. Der Eisprung wird durch Kopulation ausgelöst, weshalb die Weibchen sofort nach dem Werfen wieder empfängnisbereit sind und manche Arten sogar einen zweiten Wurf vor der Geburt des Ersten empfangen können. Besonders die Kaninchen sind mit jährlich sechs Würfen mit jeweils 12 Jungen sehr gebärfreudig. Alle Hasenartigen sind Pflanzenfresser. Wird ein Teil des Futters nicht vollständig verdaut, wird es nach dem Ausscheiden in Form von feuchten Kügelchen erneut gefressen und schließlich als trockenes Kügelchen ausgeschieden. Dadurch können dem Futter möglichst viele Nährstoffe entzogen werden.

   Stand: 12.08.2007 Seitenanfang