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  Westeuropäischer Igel    Seite empfehlen   
Länge: 18 - 35 cm
Schwanz: rudimentär
Gewicht: 250 - 1.300 g
Sozialstruktur:   Einzelgänger
Bestand: nicht gefährdet
Verbreitung: Westeuropa und Teile Südskandinaviens sowie Baltikum
Westeuropäischer Igel

Der bekannteste der 16 auf der Erde lebenden Igelarten und zugleich der bekannteste Insektenfresser ist der Westeuropäische Igel (Erinaceus europaeus). Seine Rückenhaare haben sich zu rund 16.000 Stacheln umgebildet. Bei Gefahr rollt er sich ein und stellt seine Stacheln mit Hilfe besonderer Muskelpartien auf, um so seine weiche Unterseite vor Fressfeinden zu schützen. Nur wenige Arten, wie z.B. der Uhu, sind in der Lage, diesen Schutz zu durchdringen. Beheimatet ist diese Igelart sowohl in Wäldern, als auch in offenen Landschaften sowie in Parks und Gärten der Städte. Nachtaktiv schnüffelt er bei seinen Streifzügen, die er auch kletternd mit erstaunlicher Behändigkeit duchführt, nach Insekten und Würmern. Jedoch auch Aas und Vogeleier läßt er sich schmecken. Tagsüber ruht er in Nestern aus Blättern, unter Büschen oder in alten Erdhöhlen. Von ca. Oktober bis März halten die Igel einen echten Winterschlaf, den sie nur bei sehr milden Temperaturen unterbrechen, um zu fressen. Viele Igel sterben, wenn im Frühjahr Gartenabfälle verbrannt werden, ohne nach Tieren zu suchen. Denn diese dienen den Igeln häufig als Schlafplatz.

   Stand: 24.01.2006 Seitenanfang