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Der bekannteste der 16
auf der Erde lebenden Igelarten und zugleich
der bekannteste Insektenfresser ist der
Westeuropäische Igel (Erinaceus
europaeus). Seine Rückenhaare
haben sich zu rund 16.000 Stacheln umgebildet.
Bei Gefahr rollt er sich ein und stellt
seine Stacheln mit Hilfe besonderer Muskelpartien
auf, um so seine weiche Unterseite vor
Fressfeinden zu schützen. Nur wenige
Arten, wie z.B. der Uhu, sind in der Lage,
diesen Schutz zu durchdringen. Beheimatet
ist diese Igelart sowohl in Wäldern,
als auch in offenen Landschaften sowie
in Parks und Gärten der Städte.
Nachtaktiv schnüffelt er bei seinen
Streifzügen, die er auch kletternd
mit erstaunlicher Behändigkeit duchführt,
nach Insekten und Würmern. Jedoch
auch Aas und Vogeleier läßt
er sich schmecken. Tagsüber ruht
er in Nestern aus Blättern, unter
Büschen oder in alten Erdhöhlen.
Von ca. Oktober bis März halten die
Igel einen echten Winterschlaf, den sie
nur bei sehr milden Temperaturen unterbrechen,
um zu fressen. Viele Igel sterben, wenn
im Frühjahr Gartenabfälle verbrannt
werden, ohne nach Tieren zu suchen. Denn
diese dienen den Igeln häufig als
Schlafplatz.
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