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Länge: 5 - 8,5 cm
Schwanz: 3,5 - 5,5 cm
Gewicht: 4 - 16 g
Sozialstruktur:   Einzelgänger
Bestand: nicht gefährdet
Verbreitung: Nordspanien bis zum Baikalsee
Waldspitzmaus

Die Waldspitzmaus (Sorex araneus) ist weit verbreitet. So besiedelt sie Gärten, Wälder oder Moore. Grund dafür ist ihre hervorragende Anpassungsfähigkeit, gerade starken Temperaturschwankungen gegenüber. Dies hat auch zur Folge, daß sich eine ganze Reihe von Unterarten gebildet haben. Unter den Bedingungen einer langen Isolation können sich aus diesen Unterarten andere Arten bilden, die nicht mehr untereinander fortpflanzungsfähig sind. Ein Beispiel dafür ist die Schabrackenspitzmaus. Mit iher Größe gehört die Spitzmaus zu den kleinsten Säugetieren. Um genügend Energie für die Aufrechterhaltung ihres Stoffwechsels zu gewinnen, muß sie innerhalb eines Tages bis zu 90 Prozent ihres Körpergewichtes als Nahrung aufnehmen. So jagd und frißt sie fast alles, was sie an tierischer Nahrung ober- oder unterirdisch findet: Insekten, Spinnen, Regenwürmer, Aas oder Larven. Zu erkennen ist die Spitzmaus an einer spitzen, beweglichen Schnauze mit langen Tasthaaren und an den kurzen Beinen. Das Fell ist auf dem Rücken dunkelbraun, etwas heller an den Seiten und grauweiß auf der Unterseite.

   Stand: 24.01.2006 Seitenanfang