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Die Waldspitzmaus (Sorex
araneus) ist weit verbreitet. So
besiedelt sie Gärten, Wälder
oder Moore. Grund dafür ist ihre
hervorragende Anpassungsfähigkeit,
gerade starken Temperaturschwankungen
gegenüber. Dies hat auch zur Folge,
daß sich eine ganze Reihe von Unterarten
gebildet haben. Unter den Bedingungen
einer langen Isolation können sich
aus diesen Unterarten andere Arten bilden,
die nicht mehr untereinander fortpflanzungsfähig
sind. Ein Beispiel dafür ist die
Schabrackenspitzmaus.
Mit iher Größe gehört
die Spitzmaus zu den kleinsten Säugetieren.
Um genügend Energie für die
Aufrechterhaltung ihres Stoffwechsels
zu gewinnen, muß sie innerhalb eines
Tages bis zu 90 Prozent ihres Körpergewichtes
als Nahrung aufnehmen. So jagd und frißt
sie fast alles, was sie an tierischer
Nahrung ober- oder unterirdisch findet:
Insekten, Spinnen, Regenwürmer, Aas
oder Larven. Zu erkennen ist die Spitzmaus
an einer spitzen, beweglichen Schnauze
mit langen Tasthaaren und an den kurzen
Beinen. Das Fell ist auf dem Rücken
dunkelbraun, etwas heller an den Seiten
und grauweiß auf der Unterseite.
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