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Der im nördlichen und zentralen Südamerika vorkommende Flachlandtapir (Tapirus terrestris) hat einen gedrungenen und stromlinienförmigen Körper um sich seinen Weg durch das dichte Unterholz zu bahnen. Der borstig behaarte Flachlandtapir hat eine kurze, borstige Mähne, weiße Ohrspitzen und hellbraune Wangen. Um ihren Feinden (Puma, Jaguar) und der tropischen Hitze zu entkommen, verbringen sie viel Zeit im Wasser. Dann ragt nur noch ihr Rüssel wie ein Schnorchel aus dem Wasser. Flachlandtapire sind Einzelgänger. Junge Tapire bleiben bis zu zwei Jahre lang bei ihren Müttern. Sie sind weiß gesprenkelt und gestreift, um im tropischen Dickicht nicht entdeckt werden zu können. Mit sechs Monaten verlieren die Jungtiere ihre braun-weiße Färbung und bekommen das Farbkleid der adulten Tiere. Der Flachlandtapir frisst vorwiegend nachts Gräser und Schilf.
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