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Der in der Steppe oder in Waldgebieten lebende Kaffernbüffel (Syncerus caffer) ist eines der gefährlichsten und größten Huftiere auf dem afrikanischen Kontinent. Die bei beiden Geschlechtern vorhandenen Hörner sind lang, kräftig und in C-Form geschwungen. Mit ihnen kann der Kaffernbüffel selbst einen Löwen schwer verletzen oder gar töten. Ihr Fell ist dunkelbraun, die Schnauze ist nackt, die Ohren fellbesetzt und hängend. Der kuhähnliche Körper hat einen gedrungenen Hals, einen Schulterhöcker und an der Kehle längere Haare. Das gesellige Tier kann in Zeiten von Futterüberfluss Herden von 2000 Mitgliedern bilden, ältere Männchen leben jedoch eher allein. Wichtig ist für ihn das Trinken, weshalb er sich immer in Wassernähe aufhält. Er ernährt sich von Gräsern, Blättern und Kräutern. Vögel, wie der Madenhacker, befreien den Kaffernbüffel von lästigen Hautparasiten. Kopfdrücken oder -stoßen dienen dazu, Dominanz zu zeigen oder Weibchen zu gewinnen. Nach 340 Tagen Tragzeit wird ein meist einzelnes Junges geboren.
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