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Die vielfältige Gruppe der Rinder verstreut sich über weite Teile Afrikas, aber auch in Europa, Nordamerika und Asien sind sie anzutreffen. Einige Arten sind sogar in den australisch-pazifischen Raum vorgedrungen. Man fasst in dieser Gruppe verschiedenste Tierarten zusammen  wie  domestizierte  oder wildlebende
 
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Rinder, deren nächste Verwandte, zum Beispiel das Bison, Ziegen, Schafe und deren Verwandte, sowie die Antilopen.
 
 

Der Körperbau ist breit gefächert vom massigen, schweren Büffel bis hin zur zarten, schlanken Antilope, gemeinsam sind allen jedoch die unverzweigten Hörner. Sie werden je nach Art entweder nur von den männlichen Vertretern getragen oder aber von beiden Geschlechtern. Im Gegensatz zum Hirschgeweih werden sie nie abgeworfen. Die Formen sind vielfältig. Auch besitzen alle Rinderartigen geteilte Hufe, die Farbe des Fells variiert von beige über rotbraun zu schwarz, häufig mit andersfarbigen Musterungen oder Zeichnungen. Da sie ständig fleischfressenden Feinden ausgesetzt sind, sind ihre Sinnesorgane gut entwickelt um die Gefahr möglichst schnell zu erkennen. Ihre pflanzliche Nahrung wird im Wiederkäuermagen verarbeitet. Es gibt unter den Rinderartigen Einzelgänger und Paare ebenso wie Harems (ein Männchen lebt mit mehreren Weibchen), kleine Gruppen oder große Herden, die sich bei vielen Arten besonders zur Trockenzeit zusammenrotten. Bei einigen Arten ist der Bestand gefährdet, zum Beispiel weil ihre Hörner bei Jägern sehr beliebt sind.

Douglas macht das Leben schöner. 
   Stand: 06.04.2007 Seitenanfang