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Der Körperbau ist breit gefächert vom massigen, schweren Büffel bis hin zur zarten, schlanken Antilope, gemeinsam sind allen jedoch die unverzweigten Hörner. Sie werden je nach Art entweder nur von den männlichen Vertretern getragen oder aber von beiden Geschlechtern. Im Gegensatz zum Hirschgeweih werden sie nie abgeworfen. Die Formen sind vielfältig. Auch besitzen alle Rinderartigen geteilte Hufe, die Farbe des Fells variiert von beige über rotbraun zu schwarz, häufig mit andersfarbigen Musterungen oder Zeichnungen. Da sie ständig fleischfressenden Feinden ausgesetzt sind, sind ihre Sinnesorgane gut entwickelt um die Gefahr möglichst schnell zu erkennen. Ihre pflanzliche Nahrung wird im Wiederkäuermagen verarbeitet. Es gibt unter den Rinderartigen Einzelgänger und Paare ebenso wie Harems (ein Männchen lebt mit mehreren Weibchen), kleine Gruppen oder große Herden, die sich bei vielen Arten besonders zur Trockenzeit zusammenrotten. Bei einigen Arten ist der Bestand gefährdet, zum Beispiel weil ihre Hörner bei Jägern sehr beliebt sind.
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