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Das Przewalski-Pferd (Equus przewalskii) kann man als das letzte echte Wildpferd bezeichnen. Alle anderen in der Wildnis lebenden Pferde sind Nachkommen bereits domestizierter Arten. Das Przewalski-Pferd ist klein und kräftig, hat einen großem Kopf, dicken Hals und kurze Beine. Die Farbe des Fells ist braun, die der Mähne und des Schwanzes schwarz. Auf der Suche nach pflanzlicher Nahrung werden oft weite Strecken zurückgelegt. Die Jagd nach Weideland, das gleichzeitig von den konkurrierenden Hauspferden beansprucht wird, hat dazu geführt, dass diese Art in freier Wildbahn so gut wie ausgestorben ist. Und obwohl mehrere Auswilderungsversuche in Ostasien gestartet wurden, hängt das Überleben der Art immer noch von den weltweiten zoologischen Gärten, Wildparks und Schutzstationen ab. In freier Wildbahn lebt das Przewalski-Pferd in einem dauerhaften Herdenverbund. Dieser besteht aus 2-4 Stuten, den dazugehörigen Fohlen und einem Hengst, der sich am Rand der Herde aufhält. Die Führung der Herde übernimmt eine alte Stute.
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