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Die anmutigen Tiere leben in der Wüste und im Grasland Asiens und Afrikas, wurden durch den Menschen aber auch auf anderen Kontinenten eingeführt. Zu der Gruppe ihrer Verwandten zählen auch Esel und Zebras. Sie alle sind Unpaarhufer, was bedeutet, dass sie nur eine Zehe   mit   Huf an   jedem Fuß  haben.  Die aus-
 
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dauernden Tiere können Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreichen.
 
 

Zur typischen Statur der Pferde gehören ein langer Kopf und Hals, lange, schlanke Beine, sowie die Mähne und der buschige oder lang behaarte Schwanz. Lippen und Nüstern der Pferde sind sehr beweglich. Um eine gute Rundumsicht zu haben, sitzen die Augen mit den rechteckigen Pupillen seitlich am Kopf. Die langen Ohren werden gedreht, um die Geräuschquelle zu orten. Das Sehvermögen ist sowohl tags, als auch nachts ausgezeichnet, ebenso das Gehör. Das dichte, eher kurze Haarkleid ist, bis auf die Zebras, überwiegend einfarbig. Die Streifen der Zebras dienen vermutlich verschiedenen Zwecken, zum Beispiel um Feinde zu verwirren oder als soziales Erkennungsmerkmal. Pferde ernähren sich von pflanzlicher Nahrung jeglicher Art. Das Futter passiert den Verdauungstrakt in relativ kurzer Zeit, weshalb die Menge eine größere Rolle spielt als die Qualität der Nahrung. So müssen Pferde auch in kargen Regionen nicht wählerisch bei der Futtersuche sein, solange sie nur genug Nahrung zu sich nehmen. Sie begeben sich vor allem in der Dämmerung und nachts auf Nahrungssuche, mittags ruhen sie. Ihr Sozialverhalten ist unterschiedlich. Manche bilden sich Gruppen aus Stuten und Fohlen, angeführt durch einen Hengst, andere gehen nur sehr lose Bindungen ein, wobei dann das Männchen ein Revier besitzt, in dem es paarungsbereite Stuten empfängt. Pferde kommunizieren durch wiehern oder Schreien. Hengste können am Geruch des Urins feststellen, ob ein Weibchen paarungsbereit ist. Esel und Pferde sind und waren für den Menschen als Nutztier für Transport und Landwirtschaft unentbehrlich.

   Stand: 06.04.2007 Seitenanfang