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Guanakos (Lama guanicoe) sind die wilden Vorfahren der Lamas. Das dichte Fell der Guanakos hat eine hell- bis dunkelbraune Färbung, wobei Brust, Bauch- und Beininnenseite weißlich sind. Der Kopf ist grau bis schwarz. Im Unterschied zu den Altweltkamelen (Dromedar, Trampeltier) hat das Guanako schmalere Füße um sich sicher in gebirgigem Terrain bewegen zu können. Es lebt vor allem im Grasland, aber auch in Busch- und Waldland bis zu einer Höhe von 4.000 m. Die Nahrung besteht aus Gras, Blättern oder auch Pilzen. Guanakos leben in kleinen Familiengruppen, die aus einem Männchen und bis zu sieben Weibchen mit ihren Jungen bestehen. Weibchen bekommen meist ein Junges im Jahr, dass bereits wenige Stunden nach der Geburt annähernd genauso schnell laufen kann, wie die Mutter. ein auffälliges Verhalten bei den Guanakos ist die Art und Weise des Hinsetzens. Wie bei Dromedar und Trampeltier fällt es erst auf die vorderen Knie und schlägt dann die Beine unter dem Körper zusammen.
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