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Die Kamele und ihre Verwandten sind seit langer Zeit als Nutztiere für die Menschen unentbehrlich. In Amerika leben nur das Guanako und das Vikunja in freier Wildbahn. Ihre domestizierten Verwandten Lama und Alpaka dienen den Menschen unter anderem als Wolllieferant und Lastentier.  Im  restlichen  Teil  der  Welt   ist   das
 
CultVision
 
 
Trampeltier das einzige noch wild lebende Kamel, das zwischen der Mongolei und Westchina beheimatet ist.
 
 

Kamele sind ausgezeichnet auf das Leben in trockenen Gebieten eingestellt. Sie können eine Menge, die einem Viertel ihres Körpergewichts entspricht, auf einmal trinken und diesen Vorrat für mehrere Tage speichern. Ihre Beine sind lang und schlank, sie laufen in einer Gangart, die man Passgang nennt. Dabei werden Vorder- und Hinterbeine einer Seite in einer schaukelnden Bewegung gemeinsam nach vorn gesetzt. Der Kopf ist eher klein mit einer gespaltenen Oberlippe und einem langen Hals. Trampeltiere besitzen zwei Höcker, Dromedare nur einen. Höcker dienen der Speicherung von Fettreserven für schlechte Zeiten. Ihr dickes Fell kühlt bei Hitze und wärmt bei Kälte. Sie können sich gut auf sandigem Boden fortbewegen indem sie ihr Gewicht nicht auf die Hufe, sondern auf die Schwielensohlen verlagern. Kamele leben in Gruppen mit mehreren Weibchen, die von einem dominanten Männchen geführt werden. Treffen dominante Männchen auf einen Rivalen vollführen sie ein aufwändiges Ritual um zu imponieren.

   Stand: 06.04.2007 Seitenanfang