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Der Familie der Giraffen gehörte früher eine Vielzahl von Arten an, heute sind davon jedoch nur noch die Giraffe und das Okapi übrig. Ihre Beine und ihr Hals sind lang, so dass sie in Höhen Blätter fressen können, die andere Pflanzenfresser nicht erreichen. Beide Arten unterscheiden   sich   in   vielerlei   Hinsicht,   zum
 
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Beispiel in den Lebensräumen. Während die Giraffe die Savanne bevorzugt, ist das Okapi nur im tropischen Regenwald anzutreffen.
 
 

Trotz ihres sehr langen Halses haben Giraffen wie die meisten Säugetiere nur sieben Halswirbel, die jedoch stark verlängert sind. Ihre Vorderbeine sind sehr kräftig. Beide Arten haben zum Schutz vor Feinden eine sehr dicke Haut. Mit ihren ausgebuchteten Eckzähnen können Giraffen und Okapis Blätter wie ein Kamm von den Ästen streifen. Gemeinsam ist ihnen auch die lange schwarze Zunge, bei Giraffen bis zu 45 cm lang, die ebenfalls zum Verschlingen der Blätter hilfreich ist. Verdaut werden diese in einem Wiederkäuermagen. Da die Männchen die Weibchen um bis zu einem Meter überragen, kann es nicht zu Nahrungskonkurrenz kommen. Im Gegensatz zu Giraffen leben Okapis nie in Herden. Die Giraffe, die ein großes Gebiet von etwa 160 Quadratkilometern bewohnt, schließt sich gern zu losen Herden von ungefähr 25 Tieren zusammen.

   Stand: 06.04.2007 Seitenanfang