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Die Familie der Marder umfasst die meisten Arten und ist in nahezu allen Lebensräumen anzutreffen. Allen gemein sind die kurzen Beine sowie der lang gestreckte, stromlinienförmige Körper (mit Ausnahme des Dachses). Die Ohren sind kurz und alle Marder besitzen fünf Zehen an allen Füßen.
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Fast alle Arten verfügen über einen hervorragenden Geruchssinn, der ihnen beim Aufspüren von Beute einen entscheidenden Vorteil verschafft. Die Ernährung der Marder hängt stark von deren Lebensweise ab. Einige Arten wie das Wiesel sind sogar in der Lage, Beutetiere zu reißen, die größer sind als sie selbst. Bei der Paarung gibt es eine Besonderheit. Der Eisprung findet erst dann statt, wenn diese auch aktiv eingesetzt hat. Das kann bis zu zwei Stunden dauern und führt fast immer zur Befruchtung. Das befruchtete Ei nistet sich erst bei günstigen Bedingungen in die Gebärmutter ein. Viele Marderarten sind durch den weltweiten Pelzhandel bedroht. Am begehrtesten sind der Nerz, Zobel und das weiße Winterfell des Hermelins. Der Mink wird zu diesem Zweck auch gezüchtet.

   Stand: 24.01.2006 Seitenanfang