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Der Rotfuchs (Vulpes
vulpes) ist nicht nur in Europa weit
verbreitet. Er ist in der Lage, sich schnell
an veränderte Lebensbedingungen und
Nahrungsangebote anzupassen. Die Fellfarbe
ist dabei nicht immer rot, sondern variiert
von grau über rostrot bis orange.
Die Rückseiten der Ohren sowie die
Beine und Füße sind meist schwarz.
Besonders auffällig ist der buschige
Schwanz. Rotfüchse sind tag- und
nachtaktiv. Weibchen (Fähe) und Männchen
(Rüde) leben meist monogam und markieren
ihr Gebiet sehr akribisch mit Drüsensekret,
Urin und Fäkalien. Auf dem Speiseplan
der Rotfüchse stehen vorwiegend junge
Hasen und Kaninchen, die nach dem Erbeuten
am Genick gefasst und in einer ungestörten
Nische gefressen werden. Allerdings verschmäht
er auch Aas, Würmer oder Eier nicht.
Im Frühjahr werfen die Fähen
bis zu 12 Junge. Nach der Entwöhnung
werden sie noch sechs bis 12 Wochen von
beiden Elternteilen gefüttert.
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