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Der Große Panda
(Ailuropoda melanoleuca) wurde
auch aufgrund seines gefährdeten
Bestandes zum internationalen Wahrzeichen
für den Naturschutz ausgewählt.
Trotz zahlreicher Schutzmaßnahmen
ist er nach wie vor stark vom Aussterben
bedroht. Der Große Panda ist vorwiegend
auf eine Nahrungsquelle spezialisiert
– dem Bambus. Aber auch Maden und
Eier verschmäht er nicht, wenn er
welche findet. Zum Klettern und Fressen
nutzt der Panda seine stärkeren Vorderbeine
und einen „sechsten“ Finger
– ein Auswuchs des Sesambeines im
Handgelenk, das als falscher Daumen wirkt.
Dieser kann dem ersten Finger gegenüber
stehen und die Bambusstängel greifen.
Das Fell des Großen Pandas ist weiß,
nur die Ohren, die Augenflecken, die Nase
und Gliedmaßen sind schwarz. Die
Haare sind rau und ölig. Rivalitäten
werden meist vermieden, indem er sich
überlappende Reviergebiete anderer
Artgenossen zeitlich versetzt nutzt. Das
Weibchen ist kleiner als das Männchen
und zeigt seine Paarungsbereitschaft durch
11 verschiedene Paarungsrufe. In hohlen
Bäumen oder Felsenhöhlen bringen
sie nach 45 Tagen ein bis zwei Junge zur
Welt. Die stark unterentwickelten Jungtiere
sind bei der Geburt gerade 15 cm groß
und wiegen um die 100 g.
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