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  Großer Panda      1 | 2 | 3 | 4    Seite empfehlen   
Länge: 1,6 - 1,9 m
Schwanz: 10 - 15 cm
Gewicht: 70 - 125 kg
Sozialstruktur:   Einzelgänger
Bestand: gefährdet
Verbreitung: Ostasien
Großer Panda

Der Große Panda (Ailuropoda melanoleuca) wurde auch aufgrund seines gefährdeten Bestandes zum internationalen Wahrzeichen für den Naturschutz ausgewählt. Trotz zahlreicher Schutzmaßnahmen ist er nach wie vor stark vom Aussterben bedroht. Der Große Panda ist vorwiegend auf eine Nahrungsquelle spezialisiert – dem Bambus. Aber auch Maden und Eier verschmäht er nicht, wenn er welche findet. Zum Klettern und Fressen nutzt der Panda seine stärkeren Vorderbeine und einen „sechsten“ Finger – ein Auswuchs des Sesambeines im Handgelenk, das als falscher Daumen wirkt. Dieser kann dem ersten Finger gegenüber stehen und die Bambusstängel greifen. Das Fell des Großen Pandas ist weiß, nur die Ohren, die Augenflecken, die Nase und Gliedmaßen sind schwarz. Die Haare sind rau und ölig. Rivalitäten werden meist vermieden, indem er sich überlappende Reviergebiete anderer Artgenossen zeitlich versetzt nutzt. Das Weibchen ist kleiner als das Männchen und zeigt seine Paarungsbereitschaft durch 11 verschiedene Paarungsrufe. In hohlen Bäumen oder Felsenhöhlen bringen sie nach 45 Tagen ein bis zwei Junge zur Welt. Die stark unterentwickelten Jungtiere sind bei der Geburt gerade 15 cm groß und wiegen um die 100 g.

Douglas macht das Leben schöner. 
   Stand: 31.10.2006 Seitenanfang