|
Viele Arten weisen komplexe
soziale Strukturen auf. So leben Löwen
im Rudel, in dem die Rangordnung determiniert
ist. Meist gehören mehrere Familien
der Gruppe an. Andere Bindungen wie die
der Rotfüchse sind lockerer gestrickt.
Hier lebt meist ein Männchen mit
mehreren weiblichen Tieren zusammen. Das
Jagdverhalten ist ebenfalls sehr unterschiedlich
gestaltet. Unter den Beutegreifern finden
sich einige der geschicktesten Jäger
der Tierwelt. Mithilfe ihrer ausgeprägten
Sinne und ausgefeilten Jagdmanövern
wie dem Anschleichen aus dem Hinterhalt
erlegen sie auch größere Beutetiere
wie Gnus oder Zebras. Um ihre Reviere
zu markieren, setzen manche Raubtiere
eindeutige Duftmarken oder verständigen
sich mit Lauten und Gesten, die Konkurrenten
unmissverständlich zeigen, wer hier
das Sagen hat. Gesichtsausdruck, Haltungsweisen
oder Töne warnen auch vor Feinden
oder locken Sexualpartner an. Der Speiseplan
der Beutegreifer ist reichhaltig. Man
unterscheidet zwischen Aasfressern wie
den Hyänen und Raubtieren, die ihre
tierische Beute selbst erlegen und fressen.
Einige wenige sind Nahrungsspezialisten.
Der Große Panda ernährt sich
ausschließlich von Pflanzen, wohingegen
andere Bärenarten Allesfresser sind.
|