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Mit über 1.000
Arten stellen die Fledertiere damit neben
den Nagetieren die größte Ordnung
unter den Säugetieren dar. Bemerkenswert
ist, dass sie die einzigen Säuger
sind, die aktiv fliegen können. Dazu
sind die oberen Extremitäten zu Flügeln
umgebildet worden. Zwischen den Ober-
und Unterarmen, den verlängerten
Fingern und den unteren Extremitäten
spannt sich zudem eine sehr dünne
Flughaut. Sehr exotisch muten die Flughunde
(etwa 150 Arten) an, die in Ruhestellung
kopfüber an den Füßen
in hohen Bäumen hängen. Sie
sind ebenso nachtaktiv - wobei sie sich
auch nachts mit ihren Augen orientieren
- wie die bekannteren Kleinfledermäuse
(über 850 Arten). Kennzeichnend für
sie ist, dass sie sich in der Dunkelheit
mittels Ultraschall orientieren. Ihr „Radar“
ist dabei so präzise, dass sie sogar
nur 0,2 mm dicke Drähte erkennen
und umfliegen können. Eine der herausragendsten
Leistungen in der Tierwelt!
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