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Der "Quoll",
wie der Tüpfelbeutelmarder (Dasyurus
viverrinus) von den australischen
Ureinwohnern auch genannt wird, gehört
zu den bekanntesten Raubbeutlern. Kennzeichnend
für das schlanke, flinke Tier sind
die weißen Flecken auf dem braunen
oder schwarzen Körper, mit Ausnahme
des Schwanzes. Die Ohren stehen groß
und aufrecht. Sein possierliches, munteres
Wesen täuscht gelegentlich darüber
hinweg, daß er ein gefürchteter
Räuber in Geflügelställen
ist. Ansonsten frißt der nachtaktive
Beutler, wie auch die anderen 16 Arten
der Beutelmarder, Kleinsäuger, Vögel
oder große Insekten. Jedoch auch
Früchte, Gras und Aas verschmäht
er nicht. Der Bewohner verschiedener Lebensräume,
wie Wald-, Wiesen- und Gebüschlandschaften
wurde früher auch wegen seines dichten,
weichen Pelzes gejagt.
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