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Auffallend am Großen
Streifenbeutler (Dactylopsila trivirgata)
ist das auffällige Zeichnungsmuster.
Auf hellem Fell ziehen sich von der Nase
und Stirn drei schwarze Längsstreifen
über den Rücken. Die Seitenstreifen
gabeln sich dabei am Hals und über
den Vorderbeinen. Seine Ähnlichkeit
mit dem Skunk kommt nicht nur vom Aussehen.
Wie dieser ist er ebenso in der Lage,
eine faulig riechende Substanz aus Drüsen
im Genitalbereich abzusondern. Mit dem
Greifschwanz und den weit spreizbaren
Fingern und Zehen vermag es der Beutler
sich schnell im Geäst der Bäume
zu bewegen. Neben Früchten, Kleinsäugern
und Vögeln frißt der Streifenbeutler
vor allem Larven. Mit seinen meißelförmigen
Vorderzähnen nagt er dazu die Eingänge
der Larvenbauten im Holz der Bäume
frei oder hebelt deren Rinde ab. Mit langer
Zunge und scharfen Zähnen kann er
nun seine Lieblingsnahrung problemlos
aufnehmen.
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