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Im Vergleich zum Mittelgleitbeutler
beginnt die Flughaut beim Riesengleitbeutler
(Petauroides volans) erst am
Ellenbogen. Dies führt dazu, daß
die Vordergliedmaßen im Gleitflug
angewinkelt werden. Seine drolligen, großen
Augen und seine riesigen, kuscheligen,
nach vorn zeigenden Ohren verleihen ihm
nicht nur ein niedliches Aussehen. Sie
befähigen den Beutler auch zu räumlichen
Sehen und Hören, womit er Entfernungen
genau abschätzen kann. Bei dem nachtaktiven
Tier wurden so schon Flugweiten von über
100 m beobachtet. Das auffallend lang
und weiche Fell - um die Flugeigenschaften
zu verbessern - kann von schwarzgrau bis
hellgrau oder cremefarben variieren. Wie
der Koala
ernährt sich der Riesengleitbeutler
von den zarten Blättern weniger Eukalyptusarten.
Die Vernichtung von Eukalyptuswäldern
und zudem die Errichtung von Zäunen,
an denen sich die Tiere verletzen, führt
dazu, daß auch diese Art vom Aussterben
bedroht ist.
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