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Wie auch das Rote
Riesenkänguru gilt das Graue
Riesenkänguru (Macropus fulginosus)
außerhalb von Australien als das
Beuteltier schlechthin. Als eines der
größten und häufigsten
Kängerus hat es maßgeblich
selbst zu seinem hohen Bekanntheitsgrad
beigetragen. Es hat graubraunes bis dunkelbraunes
Fell, was an Bauch und Brust heller gefärbt
ist. Sich langsam auf allen Vieren bewegend,
hoppelt es wie ein Kaninchen. Hohe Geschwindigkeiten
werden jedoch erreicht, wenn es sich auf
den Hinterbeinen springend fortbewegt,
wobei der kräftige Schwanz als Stütze
dient. Die Männchen werden fast doppekt
so groß wie Weibchen und können
ohne weiteres 10 m weit springen. In Gruppen
bis zu 15 Tieren lebend, fressen sie überwiegend
Gräser, Blätter und Sträucher.
Bekannt wurden die Riesenkängurus
auch, wegen ihres Paarungskampfes, bei
dem die Männchen um die Weibchen
kämpfen. Weil sie versuchen, sich
mit den Armen umzuwerfen, wurde der Kampf
auch als "Känguru-Boxkampf"
bezeichnet.
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