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In den gemäßigten
Wäldern, ganz im Süd-Westen
Australiens ist das Bürstenschwanzkänguru
(Bettongia penicillata) beheimatet.
Dort suchen sie nachts nach ihrer Hauptnahrung,
den Pilzen, welche sie aufgrund besonderer
Bakterien verdauen können. Nur ergänzend
fressen sie auch Pflanzen, Zwiebeln, Knollen
und Würmer. Die nachtaktiven Tiere
verstecken sich tagsüber in Hügelnestern
aus Blättern und Gras. Wie viele
der australischen Beuteltiere haben auch
die Bürstenschwanzkängurus mit
eingeschleppten Füchsen und verwilderten
Katzen zu kämpfen. Dies führte
dazu, daß sie auf dem Festland fast
ausgerottet wurden. Auswilderungsprogramme
und die Jagd auf Füchse haben den
Bestand jedoch wieder anwachsen lassen.
Zu Hilfe kam ihnen sogar eine biologische
"Waffe". So fressen sie auch,
wo andere Nahrung fehlt, für sie
ungiftige Pflanzen, welche ihren Fraßfeinden
eben nicht bekömmlich sind und tödlich
wirken. Obwohl es dem gefressenen Känguru
wenig hilft, wird so der Fuchspopulation
ebenfalls Schaden zugefügt.
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