Home Kontakt Suche Impressum
Lebensräume
Vögel Reptilien Fische
 
Allgemein
 
Allgemein
 
Ameisenbeutler
Baumkänguru
Bergkänguru
Beutelmull
Beutelteufel
Bindenwollbeutelratte
Brillen-Hasenkänguru
Bürsten-Felskänguru
Doppelkamm-
beutelmaus
E-H
J-N
O-R
S-Z
Fledertiere
Fleischfresser
Huftiere
Insektenfresser
Kaninchen | Hasen
Kloakentiere
Nagetiere
Nebengelenktiere
Primaten
Röhrenzahntiere
Rüsselspringer
Rüsseltiere
Schlieftiere
Schuppentiere
Sirenen
Spitzhörnchen
Waltiere
Wasserraubtiere
 

Bürstenschwanzkänguru

   Seite empfehlen   
Länge: 30 - 38 cm
Schwanz: 29 - 36 cm
Gewicht: 1.000 - 1.500 g
Standhöhe: 15 - 22 cm
Sozialstruktur:   Einzelgänger
Bestand: gefährdet
Verbreitung: SW Australien
CultVision

In den gemäßigten Wäldern, ganz im Süd-Westen Australiens ist das Bürstenschwanzkänguru (Bettongia penicillata) beheimatet. Dort suchen sie nachts nach ihrer Hauptnahrung, den Pilzen, welche sie aufgrund besonderer Bakterien verdauen können. Nur ergänzend fressen sie auch Pflanzen, Zwiebeln, Knollen und Würmer. Die nachtaktiven Tiere verstecken sich tagsüber in Hügelnestern aus Blättern und Gras. Wie viele der australischen Beuteltiere haben auch die Bürstenschwanzkängurus mit eingeschleppten Füchsen und verwilderten Katzen zu kämpfen. Dies führte dazu, daß sie auf dem Festland fast ausgerottet wurden. Auswilderungsprogramme und die Jagd auf Füchse haben den Bestand jedoch wieder anwachsen lassen. Zu Hilfe kam ihnen sogar eine biologische "Waffe". So fressen sie auch, wo andere Nahrung fehlt, für sie ungiftige Pflanzen, welche ihren Fraßfeinden eben nicht bekömmlich sind und tödlich wirken. Obwohl es dem gefressenen Känguru wenig hilft, wird so der Fuchspopulation ebenfalls Schaden zugefügt.

   Stand: 01.07.2007 Seitenanfang