|
Als "Tasmanischer
Teufel" wurde der Beutelteufel (Sarcophilus
harrisi) - nicht zu verwechseln mit
dem Beutelwolf, welcher seit 1936 als
ausgestorben gilt, geradezu weltbekannt.
Diesen Namen erhielt er aufgrund seiner
spitzen Ohren und wegen seines schwarzen
Fells, welches an Brust und Hinterteil
weiß gefleckt ist. Auch sonst ist
er kein angenehmer Zeitgenosse. Frist
er mit seinen spitzen, stabilen Zähnen
und seinem kräftigen Kiefer nicht
nur Larven, Kaninchen oder die Kadaver
von Vögeln und Wombats geradezu mit
Haut und Haar. Auch Überfälle
auf Schafe und Geflügel wurden schon
beobachtet. Dies war mitursächlich
dafür, daß der Beutelteufel
stark bejagt wurde. Zwar ist er ein Einzelgänger,
jedoch lockt der Geruch viele Tiere zu
einem Kadaver. Da strenge Schutzbestimmungen
in den letzten Jahren griffen, gilt der
Bestand als weitgehend gesichert.
|