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Zu den wenig bekannten
Beuteltieren gehört der Beutelmull
(Notoryctes typhlops). In Halbwüsten
und trockenem Grasland beheimatet, lebt
er weitgehend unterirdisch. Seine körperbaulichen
Besonderheiten führten dazu, dem
Beutelmull eine eigene Ordnung zuzuschreiben.
Er besitzt winzige, funktionslose Augen,
die tief in seinem goldgelben Fell versteckt
sind. Auch verfügt er über keine
Ohrenmuscheln, so dass er seine Nahrung
- Larven, Ameisenpuppen, Würmer oder
sogar kleine Eidechsen - mittels Geruchs-
und Tastsinn aufspürt. Die am keilförmigen
Kopf befindlichen Nasenlöcher weisen
nach unten, wodurch das Eindringen von
Sand verhindert wird. Mit seinen doppelten,
spatenförmigen Vorderkrallen gräbt
er für sich und seine Jungen in bis
zu 2,5m tiefe seine Gänge. Auch der
typische Beutel, in dem das Weibchen ein
- zwei Junge trägt, öffnet sich
nach hinten, damit er sich nicht mit Erde
füllt.
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