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Die Gila-Krustenechse (Heloderma suspectum) ist eine der zwei giftigen Echsenarten. Ihr Körper ist kräftig und gedrungen mit einer auffälligen orange-rosa und schwarzen Zeichnung. Ihre Schuppen haben ein perlenartiges Aussehen und der dicke Schwanz dient als Fettspeicher für karge Zeiten. Im Unterkiefer produzieren Drüsen das für Feinde oft tödliche Gift, welches durch die spitzen Zähne injiziert wird. Man findet die Echse zwischen Vegetation in felsigen Gebieten oder in Halbwüsten. Ihre Bewegungen sind schwerfällig und sie meiden zu große Hitze, weswegen sie im Sommer meist in der Dämmerung oder nachts auf Nahrungssuche gehen. Am liebsten frisst die Gila-Krustenechse kleine Säugetiere, Vogel- und Reptilieneier. Das Tier hält Winterschlaf, wozu es sich gern in Höhlen versteckt, die es sich in den Boden gräbt. Dort legen die Weibchen auch ihre Eier in etwa 8 Gelegen ab.
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