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Die Meerechse (Amblyrhynchus cristatus) ist die einzige Echse, die im Meer auf Nahrungssuche geht. Sie lebt auf den Galapagosinseln und kann in den umliegenden kalten Gewässern bis zu einer Stunde unter Wasser nach Algen und Seetang suchen. Meist bleibt sie jedoch im flacheren Uferbereich nur etwa 10 Minuten unter Wasser. Um dabei nicht zu viel Wärme zu verlieren, verlangsamt sie beim Tauchen ihren Herzschlag. Meerechsen können dunkelgrau bis schwarz oder rötlich gefärbt sein. Der Kopf ist rundlich, der Schwanz ist abgeflacht und kann als Ruder benutzt werden. Sie sonnen sich gern auf Felsen, wo sie häufig zu Tausenden liegen. Die Männchen kämpfen heftig um ein paarungswilliges Weibchen. Diese nisten häufig zusammen mit Tausenden anderen Weibchen in Sandhöhlen, wenn geeignete Nistplätze rar sind. Sie legen 1 bis 6 Eier, aus denen nach etwa 3 Monaten Junge schlüpfen. Die Jungen fressen noch nicht unter Wasser, sondern bei Ebbe an freigelegten Felsen.
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