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Brückenechsen (Rynchocephalia) oder auch Tuataras (Spehnodon punctatus) hatten ihre Hauptentfaltung schon vor über 200 Millionen Jahren und waren zu der
Zeit weit verbreitet. Heute findet man sie nur noch auf einigen Inselgruppen
vor der Küste Neuseelands. Auf den ersten Blick sehen sie aus wie normale
Echsen, haben aber zwei Schläfenbrücken im Schädel.
Oberhalb des Gehirns besitzt die Brückenechse ein drittes Auge,
dessen Funktion noch nicht vollständig geklärt ist.
Ihre Nahrung, die aus Spinnen, Insekten oder Würmern besteht, suchen sich die Reptilien nachts. Da ihre Durchschnittstemperatur bei nur zehn Grad Celsius liegt, vertragen sie einen kalten Lebensraum. Brückenechsen wachsen langsam, haben eine lange Brutzeit und werden in freier Wildnis bis zu 100 Jahre alt.
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