Reptilien sind Eier
legende Wirbeltiere und durch ihre resistente,
Schuppen bedeckte Haut gekennzeichnet.
Die Klasse der Reptilien wird in der Regel
in vier Ordnungen untergliedert - den
Schildkröten, den Schnabelköpfen,
den Krokodilen sowie den Schuppenkriechtieren,
zu denen die Schlangen,
die Echsen sowie die
Doppelschleichen gehören. Die Reptilien
sind, wie Fische und Lurche, ektotherm
(wechselwarm), das heißt, sie sind
kaum in der Lage, ihre Körpertemperatur
selbst zu ändern. Um sie zu steigern,
nehmen sie häufig ausgiebige Sonnenbäder.
Vor zu großer
Hitze schützen sie sich durch Abkühlungen
im Schlamm, im Wasser oder an schattigen
Plätzen. Ist es zu kalt, fallen die
Tiere in eine Kältestarre. Das archaische
Aussehen der Reptilien ist auf das schuppige
Hautkleid zurückzuführen, das
bei manchen Arten zusätzlich von
Knochen unterlegt ist. Die wichtigsten
Sinnesorgane sind die Augen. Daneben spielt
bei vielen Arten auch der chemische Sinn
eine entscheidende Rolle. Echsen und Schlangen
übertragen dabei mittels Züngeln
Geruchsstoffe zum so genannten „Jacobschen
Organ“ in der Mundhöhle. Damit
„erschnuppern“ diese Reptilien
ihre Umgebung. Die meisten Reptilienarten
legen ihre Eier an Land. Die Jungtiere
schlüpfen voll entwickelt.