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Zu Unrecht werden die Haie (Elasmobranchi) als Räuber der Meere tituliert, gnadenlos gejagt und damit an den Rand der völligen Ausrottung gebracht. Nur ganz wenige Arten werden dem Menschen überhaupt gefährlich und greifen ihn, oft nur aufgrund eines Irrtums, an. Überwiegend verhalten sich die Haie jedoch sehr friedlich.
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Zu den völlig harmlosen Tieren gehört z.B. der Walhai, der als größter Fisch gilt. Kennzeichnend bei den meisten Haien ist die lang gestreckte, spindelförmige Form und die auffallende Schwanzflosse der Knorpelfische. Die Haut der Haie besteht aus einer Vielzahl von sehr kleinen Hautzähnen und fühlt sich deshalb rau wie ein Reibeisen an. Diese Haut ermöglicht es den Haien aber, sehr schnell, wendig und kraftsparend durch das Wasser zu gleiten. Die Haie gelten als Allesfresser. Wie bei den Knorpelfischen üblich, findet eine innere Befruchtung statt. Die Geburt erfolgt Artspezifisch entweder lebend (die Eier werden im Körper ausgebrütet) oder in Form von Eiern, die in widerstandsfähigen Kapseln eingeschlossen, an Steinen oder am Boden befestigt werden, so dass daraus die Jungen schlüpfen können.

   Stand: 12.09.2006 Seitenanfang