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Das Flussneunauge (Lampetra
fluviatilis) verbringt nur ein Drittel
seines Lebens im Meer. Im Gegensatz zum
Meerneunauge lebt es nicht parasitär,
sondern zerbeißt seine Beute mit
scharfen Zähnen. Die ersten sechs
Jahre (Larvenstadium) filtert es blind
und zahnlos Nahrung aus dem Wasser. Danach
ernährt sich das Flussneunauge von
Heringen oder Sprotten bis zur Geschlechtsreife.
Nach dem Ablaichen in den Flüssen
sterben die adulten Tiere.
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