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Sauerstoffarmes Wasser
hingegen bietet kaum geeigneten Lebensraum
für Tiere und kann vorwiegend nur
von niederen Lebensformen (Würmern)
genutzt werden. Seen und Flüsse lassen
sich in drei große Bereiche einteilen
– die Oberfläche, die stets
durch das Sonnenlicht aufgeheizt wird,
dem mittleren Bereich und dem Grund. In
jeder der drei Sektionen sind verschiedene
Tier- und Pflanzenarten angesiedelt. So
kann man an der Oberfläche vorwiegend
Wasserflöhe und zahllose Mikroorganismen
beobachten, die sich von Phytoplankton
ernähren. Die mittlere Zone bevölkern
Fischarten, die kräftig genug sind,
sich gegen teils starke Strömungen
zu behaupten. Andere Arten suchen Schutz
in Ufernähe oder zwischen Steinen.
Besonders Amphibien wie der Große
Teichmolch nutzen den mittleren Bereich,
um zwischen dicht wachsenden Wasserpflanzen
ihre Eier abzulegen. Schließlich
gibt es noch einige Arten, die sich nicht
permanent im Wasser aufhalten, sondern
dies nur als Jagdrevier oder für
die Aufzucht ihrer Jungen aufsuchen.
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