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Tiere, die ständig im Wasser leben, unterliegen bestimmten Einflussfaktoren, beispielsweise der chemischen Zusammensetzung des Wassers. Diese wiederum hängt stark von den Gesteinsarten des Gewässerbodens ab. So bevorzugen Schalentiere kalkhaltiges Wasser, das den Aufbau der Schalen fördert.
Seen und Flüsse

Sauerstoffarmes Wasser hingegen bietet kaum geeigneten Lebensraum für Tiere und kann vorwiegend nur von niederen Lebensformen (Würmern) genutzt werden. Seen und Flüsse lassen sich in drei große Bereiche einteilen – die Oberfläche, die stets durch das Sonnenlicht aufgeheizt wird, dem mittleren Bereich und dem Grund. In jeder der drei Sektionen sind verschiedene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt. So kann man an der Oberfläche vorwiegend Wasserflöhe und zahllose Mikroorganismen beobachten, die sich von Phytoplankton ernähren. Die mittlere Zone bevölkern Fischarten, die kräftig genug sind, sich gegen teils starke Strömungen zu behaupten. Andere Arten suchen Schutz in Ufernähe oder zwischen Steinen. Besonders Amphibien wie der Große Teichmolch nutzen den mittleren Bereich, um zwischen dicht wachsenden Wasserpflanzen ihre Eier abzulegen. Schließlich gibt es noch einige Arten, die sich nicht permanent im Wasser aufhalten, sondern dies nur als Jagdrevier oder für die Aufzucht ihrer Jungen aufsuchen.

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   Stand: 24.01.2006 Seitenanfang