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Nadelbäume sind relativ gut gegen Fressfeinde geschützt. Die Nadeln und das stark harzhaltige Holz sind nur schwer verdaulich. Die Larven der Holzwespe haben sich, trotz dieser Schutzmaß- nahmen, auf Nadelbäume spezialisiert. Nachdem sie sich tief in das Holz gebohrt haben,  legen  sie  lange Tunnel an,  an dem sich
 
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ein Pilz festsetzt. Dieser dient als Nahrungsgrundlage. Der natürliche Feind dieser Holz bohrenden Insekten sind Spechte, die sich den Weg durch das Holz bohren, um an die begehrte Mahlzeit zu gelangen.
 
 

Einige Arten wie der Schwammspinner, dessen Larven sich von den Nadeln ernähren, sind eine ernsthafte Gefahr für das ökologische Gleichgewicht, da sie immense Fressschäden anrichten können. Die Samen in den verschlossenen Zapfen der Nadelbäume sind für zahllose Vögel und Kleinsäuger die einzige Nahrungsquelle. Um an die versteckte Beute zu gelangen, hat sie die Evolution mit einigen Techniken ausgestattet. Die Eichhörnchen nagen sich bis zu den Samen durch den noch unreifen Zapfen und lassen den Rest zu Boden fallen. Diese wiederum sind begehrte Beute bei den Spechten, die sie aufsammeln, zwischen Zweigen verkeilen und die restlichen Samen herauspicken. Bedeckt eine dicke Schneedecke den Boden, wird es für die Tiere des Nadelwaldes schwierig, ausreichend Nahrung zu finden. In dieser Zeit fällt oft die Rinde junger Bäume Rehen und Wühlmäusen zum Opfer. Der Fressschaden kann zum Absterben des Baumes führen.

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   Stand: 24.01.2006 Seitenanfang