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  Sozialverhalten    Seite empfehlen   
Aufgrund der fehlenden Schutzräume im offenen Grasland gestaltet sich das Leben sehr gefährlich. Um den Angriffen von Raubtieren zu begegnen, haben sich viele Tierarten in komplexen, sozialen Verbunden, den Herden, zusammengeschlossen.
Sozialverhalten

Innerhalb einer Herde wird es für einen Angreifer schwierig, sich unbemerkt anzuschleichen, da ein Teil der Gruppe wacht, während die anderen fressen oder ihre Jungen säugen. Ein ausgezeichnetes Beispiel für das Zusammenleben in einer Herde sind die Gnus, deren Gesamtzahl nicht selten 120.000 Tiere übersteigt. Besonders gefährdet sind die Jungtiere, denn nicht nur für Raubtiere sind sie eine leichte und begehrte Beute, auch innerhalb der eigenen Herde drohen ihnen Gefahren. Um nicht von Artgenossen zertrampelt zu werden, suchen die trächtigen Weibchen für die Geburt Verstecke auf und schließen sich der Herde erst wieder an, wenn das Jungtier einige Wochen alt ist. Jedoch gibt es auch Arten, deren Junge bereits wenige Stunden nach der Geburt in der Lage sein müssen, mit der wandernden Herde Schritt zu halten. Versagen sie, werden sie zur Beute von Raubtieren.

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   Stand: 24.01.2006 Seitenanfang