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Innerhalb einer Herde
wird es für einen Angreifer schwierig,
sich unbemerkt anzuschleichen, da ein
Teil der Gruppe wacht, während die
anderen fressen oder ihre Jungen säugen.
Ein ausgezeichnetes Beispiel für
das Zusammenleben in einer Herde sind
die Gnus, deren Gesamtzahl nicht selten
120.000 Tiere übersteigt. Besonders
gefährdet sind die Jungtiere, denn
nicht nur für Raubtiere sind sie
eine leichte und begehrte Beute, auch
innerhalb der eigenen Herde drohen ihnen
Gefahren. Um nicht von Artgenossen zertrampelt
zu werden, suchen die trächtigen
Weibchen für die Geburt Verstecke
auf und schließen sich der Herde
erst wieder an, wenn das Jungtier einige
Wochen alt ist. Jedoch gibt es auch Arten,
deren Junge bereits wenige Stunden nach
der Geburt in der Lage sein müssen,
mit der wandernden Herde Schritt zu halten.
Versagen sie, werden sie zur Beute von
Raubtieren.
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