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Graspflanzen haben eine
Besonderheit. Sie verstecken den größten
Teil des Pflanzenmaterials unterhalb der
Erde, das heißt, sie bilden ein
weit gefächertes Wurzelwerk aus.
Die Erde wird in dieser Matte aus Fäden
festgehalten – somit ist der Boden
vor Bodenerosion geschützt. Außerdem
bietet das dichte Wurzelwerk einen neuen
Lebensraum und Nahrungsquelle für
Insekten und andere Kleintiere. Die Nahrungsversorgung
über dem Boden ist stark von den
Jahreszeiten abhängig. Die Schneeschmelze
im Frühjahr erweckt die Natur zu
neuem Leben. Folglich werden zu dieser
Jahreszeit auch die meisten Jungtiere
geboren. Im Spätsommer ernähren
sich die Tiere vermehrt von den Samen
der Gräser. Für Weidetiere ist
der Winter die härteste Jahreszeit,
da unter der Schneedecke nur minderwertiges
Futter zur Verfügung steht. Reptilien
wie die Zauneidechse verbringen diese
Zeit unter der Erde.
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