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Mit zunehmender Größe
wird es für die Gebirgsbewohner immer
schwerer, auf dem felsigen Untergrund
Halt zu finden und nicht abzustürzen.
Die Evolution hat die Füße
der in felsigen Gebieten lebenden Arten
so angelegt, dass die Tiere sehr selten
ausrutschen. Die Wüstenschliefer
in Afrika und im Nahen Osten haben kleine,
haftende Füße, mit denen sie
auch auf Bäume klettern können.
Doch die wohl geschicktesten Kletterer
sind die Huftiere. Die Hufe sind perfekt
an die rutschigen Felsen angepasst. Sie
sind klein, kompakt und befähigen
die Tiere, auch auf engsten Felsvorsprüngen
Halt zu finden. Doch nicht nur die Form
der Hufe ist für die Vermeidung von
Abstürzen ausschlaggebend. Ein ausgeprägter
Gleichgewichtssinn ist ebenso Voraussetzung
für das Leben in den Bergen. Ausgewachsene
Gemse springen bis zu sechs Meter weit
und können mühelos annähernd
senkrechte Hänge überwinden.
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